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Kunst und Kultur

Vom nordeutschen Realismus zum Expressionismus...

Geschichte der Malerei erleben Sie hautnah im Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde. Der Kunstmaler Heinrich Blunck und seine Ehefrau Kätte riefen durch testamentarische Verfügung die heute gemeinnützige Heinrich-Blunck-Stiftung ins Leben. Das liebevoll und sorgsam restaurierte und zum Museum umgebaute Atlierhaus Blunck zeigt Werke von Mitgliedern der Heikendorfer Künstlerkolonie und anderen namhaften Malern. Die neu errichtete Ausstellungshalle dient u. a. auch thematischen Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler. Ein blumenreich angelegter Museumsgarten mit fachkundigen Führungen im Sommer rundet Alt- und Neubau zu einem zweckgerechten, harmonischen Ensemble ab.

Schöne Geschichten

Am Fördewanderweg, südlich des des Ehrenmals, wurde 1991 ein Zweitguss der Bronzeplastik "Gerettet" von Prof. Adolf Brütt (1855 - 1939) eingeweiht. Er liebte die Förde und ganz besonders den Möltenorter Hafen. Und eigentlich wollte er nur den Kopf des Fischers Claas Löptin aus Lehm modelieren. Doch dieser erzählte ihm während der Arbeit von Stina Schröder, die er an dieser Stelle einmal aus dem Wasser gezogen habe - eine schönen Erzählung ist "Gerettet" zu verdanken.

Auch der Anglerjunge warf lange Zeit Rätsel auf. Ursprünglich von Karin Hertz mit Angelrute erschaffen, war diese plötzlich verschwunden... Doch in einem Interview gestand die Künstlerin dann später, dass sie die Rute selbst entfernt habe. Kinder drohten mit ihren Spielereien den Arm abzubrechen.

Der Heikendorfer Globus, ein verkleinertes Modell der Erde, begeistert durch seine "ausgefallene" Art der Aufstellung: Heikendorf liegt ganz oben und die Achse zeigt zum Himmelspol.